Sonntag, 27.Mai 2018 11:23 Uhr

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Krankenfahrten

Trotz der Gesundheitsreform aus dem Jahr 2004 ist es nach wie vor möglich bei bestimmten Voraussetzungen ein Taxi für eine Krankenfahrt in Anspruch zu nehmen.

Bei Fragen können Sie uns selbstverständlich jederzeit vertrauensvoll kontaktieren. Unsere langjährig geschulten Mitarbeiter werden Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und versuchen Ihnen möglichst viel des „Papierkram“ abzunehmen.


Fahrten zu ambulanten Behandlungen

In folgenden Fällen stellt Ihnen Ihre Krankenkasse eine langfristige bzw. dauerhafte Genehmigung für Fahrten mit dem Taxi aus:

  • Inhaber eines Schwerbehindertenausweises mit den Merkzeichen aG, Bl oder H Personen mit Pflegestufe 2 oder 3.
  • Personen mit vergleichbarer Mobilitätseinschränkung und länger Behandlungsdauer.

Eine Ärztliche Verordnung („Taxischein“) ist für jede Fahrt erforderlich.

Vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse:erforderlich
Selbst zu zahlender Eigenanteil: ja
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Fahrten zu ambulanten Operationen

Bei Fahrten zu ambulanten Operationen stehen Ihnen neben den Fahrten am Tag der ambulanten Operation noch Fahrten im Zuge der Behandlung in folgendem Zeitraum zu:

  • Fahrten zur Operationsvorbereitung (max. 2 Fahren innerhalb von 7 Tagen vor der OP)
  • Fahrten zur Nachsorgeuntersuchung (max. 7 Fahrten innerhalb von 14 Tagen nach der OP)

Eine Ärztliche Verordnung („Taxischein“) ist für jede Fahrt erforderlich.

Vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse: nicht erforderlich
Selbst zu zahlender Eigenanteil: ja
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Fahrten zur Dialyse

Fahrten zur Dialyse erfüllen die Voraussetzungen eines grunderkrankungsbedingten Therapieschemas, das eine hohe Behandlungsfrequenz über einen längeren Zeitraum erfüllt und werden in der Regel immer von der Krankenkasse genehmigt.

Eine Ärztliche Verordnung („Taxischein“) ist für jede Fahrt erforderlich.

Vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse: erforderlich
Selbst zu zahlender Eigenanteil: ja
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Fahrten zur Strahlen- / Chemotherapie

Fahrten zur Strahlen oder Chemotherapie erfüllen die Voraussetzungen eines grunderkrankungsbedingten Therapieschemas, das eine hohe Behandlungsfrequenz über einen längeren Zeitraum erfüllt und werden in der Regel immer von der Krankenkasse genehmigt.

Eine Ärztliche Verordnung („Taxischein“) ist für jede Fahrt erforderlich.

Vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse: erforderlich
Selbst zu zahlender Eigenanteil: ja
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Stationäre Behandlung

Bei Fahrten zu stationären Behandlungen stehen Ihnen sowohl die Fahrt zur stationären Aufnahme als auch für die stationäre Entlassung zu.

Eine Ärztliche Verordnung („Taxischein“) ist für jede Fahrt erforderlich.

Vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse: nicht erforderlich
Selbst zu zahlender Eigenanteil: ja
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Arbeitsunfall

Fahrten zu Behandlungen (ob ambulant oder stationär) aufgrund eines Arbeitsunfalles werden durch die Berufsgenossenschaft als Kostenträger abgedeckt und bilden somit eine eigenständige Kategorie.

Eine Ärztliche Verordnung („Taxischein“) ist für jede Fahrt erforderlich.

Vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse: nicht erforderlich
Selbst zu zahlender Eigenanteil: nein
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Schulunfall

Fahrten zu Behandlungen (ob ambulant oder stationär) aufgrund eines Schulunfalles werden durch die Gemeindeunfallversicherung als Kostenträger abgedeckt und bilden somit eine eigenständige Kategorie.

Anmerkung: Sollte Ihr Kind einen Schulunfall erlitten haben besteht eventuell auch die Möglichkeit eines Schultransports mit dem Taxi solange die Mobilitätseinschränkung vorhanden ist.

Eine Ärztliche Verordnung („Taxischein“) ist für jede Fahrt erforderlich.

Vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse: nicht erforderlich
Selbst zu zahlender Eigenanteil: nein


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Eigenanteil

Jeder Patient hat grundsätzlich 10% der Beförderungskosten pro Hin- und Rückfahrt zu zahlen, mindestens aber 5,00 € pro Fahrt und höchstens 10,00 € pro Fahrt.

Bei Serienfahrten (Dialyse, Chemo-, Strahlentherapie, o.ä.) wird die Zuzahlung von jeder Krankenkasse unterschiedlich behandelt.
Einige verlangen für jede Fahrt die Zuzahlung, andere nur für die erste und letzte Fahrt.

Bitte lassen Sie sich vom Fahrer eine Quittung ausstellen!
Sammeln Sie die einzelnen Quittungen und reichen Sie diese gemeinsam mit anderen Quittungen über z.B. Quartalszahlunen an Ihren Arzt, Medikamenten o.ä. bei Ihrer Krankenkasse ein.

Bei Erreichen der persönlichen Belastungsgrenze erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse einen Befreiungsausweis bzw. ein Schreiben das Ihre Befreiung von der Zuzahlung bis zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres bestätigt.
Zeigen Sie diesen Nachweis unserem Fahrer.

Zusätzlich bieten viele Krankenkassen Ihren Mitgliedern die Zahlung Ihres Eigenanteils bereits am Jahresanfang an, um somit für das komplett folgende Kalenderjahr einen Befreiungsausweis zu erhalten.

Patienten mit chronischer Erkrankung müssen 1% Ihres Bruttojahreseinkommen als Eigenanteil zahlen, danach erhalten Sie einen Befreiungsausweis (ohne chronische Erkrankung 2% des Bruttojahreseinkommens).

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Taxischein (ärztliche Verordnung)

Die „ärztliche Verordnung einer Krankenbeförderung nach Anlage 4“ wird im allgemeinen nur Taxischein genannt und ist für den Taxifahrer zwingend erforderlich. Der behandelnde Arzt wird Ihnen diese Verordnung ausstellen wenn Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind und /oder eine der oben aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. Bei Einzelfahrten ist in jedem Fall für jede Fahrt ein Taxischein notwendig um mit dem Kostenträger abrechnen zu können. Bei Serienfahrten (Dialyse, Chemo-, Strahlentherapie) wird in der Regel einmal monatlich bzw. zum Abschluß der Therapie vom behandelnden Arzt eine Sammelauflistung der durchgeführten Fahrten ausgestellt.
Auf der Rückseite des Taxischeins müssen Sie als Patient die durchgeführte Fahrt mit Ihrer Unterschrift bestätigen.

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